Diskriminierung oder sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Sie erleben aktuell Diskriminierung, Ungleichbehandlung oder sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz?

Es gibt unzählige Erlebnisse des Berufslebens, die psychisch belastend wirken können.

Durch das subjektive Erfahren beruflicher Ungerechtigkeiten oder Grenzüberschreitungen ergeben sich vielfältige Verunsicherungen oder Fragen wie beispielsweise:

  • Wie geht es mir eigentlich?
  • Wie lange will ich diese Diskriminierung aushalten?
  • Welche Ungleichbehandlungen soll ich mir (noch) gefallen lassen?
  • Wann ist ein Kompliment ein solches, wann Belästigung?
  • Wo hat ein unverbindlicher "Flirt"  seine Grenze?
  • Wann ist eine Berührung unangebracht? 


Es ist ganz normal, dass es Situationen gibt, die nicht einfach einzuordnen sind. Diese können Themen für eine Psychotherapie sein.


Was kann mit dem psychischen Gleichgewicht geschehen?

  • Angst und Hilflosigkeit entstehen.   
  • Ärger wird zur Wut.  
  • Innere Spannungen oder Überlastungssituationen nehmen zu.   
  • Fragen von Schuld und Scham entstehen.   
  • Schlafstörungen beeinträchtigen die eigene Erholung.

Was ich als Psychotherapeutin für Sie tun kann?

Unsere gemeinsame Arbeit kann sich von Clearinggesprächen bis zu kurzer oder längerer therapeutischer Arbeit erstrecken. Sie entscheiden, was für Sie im Moment hilfreich und sinnvoll ist. Was Sie genau jetzt brauchen, um zu einer lebensdienlicheren Gesamtsituation zu gelangen.

Jegliche Form von rechtlicher Beratung und Unterstützung muss allerdings von Spezialisten*innen für die jeweiligen Bereiche erfolgen. 

In einem vertrauensvollen Rahmen können Sie über Ihre aktuellen Belastungen sprechen. Dadurch werden psychische Veränderungen in Gang gesetzt. Als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision  unterstütze ich Belastungen abzubauen.

Ich begleite Sie durch diese psychisch schwierige Lebensphase und freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme


Was tun? Unternehme ich etwas oder halte ich es aus?

Spätestens wenn man sich selbst diese Frage stellt, sollte man auch an Psychotherapie denken. Psychische Erleichterung und Entlastung können den Blick für Wesentliches freigeben und Klarheit bringen. In Ausnahmesituationen, die sich oftmals langsam und schleichend ergeben, ist es schwierig, einen Überblick zu behalten.

Existenzielle Sorgen, Abhängigkeit vom Arbeitsplatz (Lehre) oder der Wunsch nach einer bestimmten Karrierechance können die eigene Wahrnehmung trüben. Viele Menschen nehmen lange Zeit nicht wahr, dass ihnen Ungerechtigkeiten widerfahren.

Eines Tages kommt dann der Moment, an dem das Bild plötzlich klarer wird. Der Leidensdruck so groß ist, dass man Unterstützung braucht.

Dann fragt man sich selbst, warum man das so lange nicht bemerkt hat. Gleichzeitig können Fragen auftauchen wie:

  • Habe ich das wirklich so erlebt? 
  • Kann das alles so stimmen?
  • Bilde ich mir das alles nur ein?

Eine spezielle Belastung entsteht bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Dies kann alle betreffen. Nach wie vor sind jedoch zumeist Frauen davon betroffen. Sie werden auf den weiblichen Körper reduziert und nicht als gleichwertige Partnerin im Berufsleben anerkannt. 

Es gibt keine Augenhöhe, auf der man arbeiten kann.

Machtmissbrauch geht zumeist von Personen aus, die in der Hierarchie höher stehen oder von Kund*innen. Auch im Rahmen von Betriebsfeierlichkeiten, Ausflügen oder anderen berufsbezogenen Gegebenheiten passieren Belästigungen.


Beispiele für Diskriminierung und Ungleichbehandlung

  • Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird erschwert. Der Arbeitgeber kritisiert, dass Familie und Kinder im Hintergrund existieren und "bemerkbar sind".
  • Der Wunsch – hier vor allem von Vätern – nach Karenz oder Elternteilzeit wird kommuniziert. Dem Mitarbeiter wird das berufliche Fortkommen sodann erschwert oder gänzlich unmöglich gemacht.   
  • Beförderungen werden an Bedingungen geknüpft, die häufig von Eltern nicht erfüllt werden können.    
  • Interessante Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen werden trotz Engagements immer von "anderen" besucht.    
  • Ungleichgewicht bei Gehalt oder freiwilligen Sozialleistungen.    
  • Man wird auf Grund seines Alters noch nicht oder nicht mehr als Leistungsträger*in gesehen.
  • Unangenehme Erfahrungen am Arbeitsplatz häufen sich und es ist nicht einfach, diese einzuordnen.